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Politiker Sommerloch WM

Verkehrsminister auf Tauchgang im Sommerloch

28. August 2006 | Von Chefarztfrau

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) will Hartz-IV-Empfänger als Patrouillen im öffentlichen Nahverkehr einsetzen.

(Foto: PixelQuelle.de/Chris)

Wegweisend ist die Methode ja schon und konsequent noch dazu. Um maximale mediale Aufmerksamkeit zu erzeugen, werden da einfach zwei publizistische Reizworte fusioniert: Hartz IV und Terror, einfach genial! Der Vorschlag [Focus: Hartz-IV-Empfänger als Bus-Patrouillen] scheint zunächst so aberwitzig, dass man gar nicht mehr spotten mag. In Christiansens Sonntagstalk äußerte bereits Heiner Geißler die Vermutung, dass in den Kellern des Verkehrsministeriums eine Geheimabteilung für Absonderlichkeiten tätig sei.

Selbstverständlich traf der Patrouillen-Vorstoß sofort auf den Widerstand aller Lager [SpOn: ÄRGER UM TIEFENSEE-VORSCHLAG], aber womöglich ist diese Ablehnung doch etwas voreilig. Treibt man einen schweren Unfug nur weit genug, so kommt manchmal doch etwas Brauchbares dabei heraus. Das Hauptargument der Patrouillen-Verweigerer ist die mangelnde fachliche Qualifikation der Langzeitarbeitslosen. Dem ließe sich aber leicht abhelfen, denn aus dem erwarteten 9 Milliardenüberschuss der Arbeitslosenversicherung könnten die notwendigen Ausbildungslehrgänge querfinanziert und die späteren Patroillien-Bezüge subventioniert werden. Das wäre dann zwar eine versicherungsfremde Verwendung, aber das sind wir doch gewohnt, schließlich wurden ja auch die westdeutschen Rentenkassen geplündert um ehemaligen Stasioffizieren eine opulente Altersicherung zu spendieren. Da hätte nun wirklich der Sozialhilferegelsatz genügt, den bekommen aber nur deren bis zur Arbeitsunfähigkeit gequälte Opfer!

Ob die Patrouillen die Terrorgefahr eindämmen könnten, mag ja mindestens fraglich erscheinen, aber immerhin kämen ein paar tausend Arbeitslose von der Straße bzw. in die Straßenbahn und der vakante Milliardenüberschuss aus der Staatskasse in die kränkelnde Binnenkonjunktur, d.h. an den Kiosk.

Die Chefarztfrau



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3 Kommentare

  1. Ja genau….lässt Euch für 1,- Euro in der Strassenbahn auf die Fresse haun….und wenn der Tiefensee….glück hat werdet Ihr noch abgestochen….dann braucht er nicht mal den zu zahlen.
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    Angesichts der Tatsache das
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    „Hartz IV“
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    Wort des Jahres 2004 geworden, habe ich mir
    ein paar Gedanken gemacht
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    Es auch mal als Gedicht/Liedchen
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    Zu würdigen
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    Als Anhang folgen mal ein paar Vorschläge
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    © Panik-Lyrik
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    „Vorspiel“
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    Das Vorspiel zu HartzIV, es hat begonnen.
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    Denn mit Hartz IV wird der Stolz von jeden jetzt genommen.
    Es zieht sich jeder nackig aus, sonst ist die Stütze für Ihn aus.
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    Zum Amt geht keiner gerne hin, wozu auch hat ja eh kein Sinn.
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    Könnt mir denken, keiner lässt sich gern was „schenken“.
    Doch was soll man tun.
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    Die Wirtschaft schreit,
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    „es muss ein jeder sein bereit, arbeit auch zu tun und sich nicht auf der faulen Haut ausruhn“
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    Fünf Millionen fragen nun, oh Wirtschaft wo gibt es was zu tun?
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    Du schreist hier rum, macht keinen Sinn, sag uns nur wo hat sie sich versteckt, die Arbeit nach der sich jeder reckt?
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    Es gibt sie nicht, sieh das doch ein und deshalb darf HartzIV nicht sein.
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    © Panik-Lyrik Oktober 04
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    „Reform“
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    Da steht er nun, der Arbeitslose, ganz wenig Geld in seiner Hose.
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    Zusammenlegen wollet Ihr, das wenig Geld, das von Hartz IV.
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    Doch was macht dann der Arbeitslose, der mit dem wenig Geld in seiner Hose?
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    Er wird sich häng, sehr angenehm, für Hartz und ist es auch so bequem.
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    Denn der Arbeitlose, der mit dem wenig Geld in seiner Hose,
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    Statistisch ist er nicht mehr da, der Hartz freut sich, oh wunderbar.
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    Die Reform hat schon gegriffen, das sollt Ihr alle draussen wissen.
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    Wenn, ja wenn sich nur alle so verpissen.
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    Die Arbeitslosen, die mit dem wenig Geld in Ihren Hosen.
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    Im nu wär es vollbracht, die deutsche Wirtschaft flott gemacht.
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    Der Hartz, er schläft ganz ruhig ein, er kann zufrieden damit sein.
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    Denn sein Gesetz hat es geschafft, wovon der Clement träumt, die ganze Nacht
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    © Panik-Lyrik Juli 2004
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    „Erkenntnis“
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    Hartz IV ist erst der erste Akt, hier ist noch lange keiner Nackt…….
    wer uns belügt wird festgenommen. Sein Geld wird Ihm dann weggenommen.
    Warum war er auch so dumm und drehte jeden Groschen zweimal um. Bevor er Ihn zur Bank getragen, jetzt geht es Ihm dafür an den Kragen.
    Bevor das Geld nicht alle ist bekommt er nichts der kleine Wicht!
    „Spare steht’s dann hast du in der Not“,
    das war ganz wichtig, denn die Wirtschaft ist jetzt Tod. Roboter stehen jetzt an deinem Platz, der für dich einst geschaffen war. Das ist doch sehr bequem, der meckert nicht und es ist schön anzusehn, wie er auch wackelt ohne essen mal zu geh´n. Im Kapitalismus kann man es sehn. Auch ohne echte Menschen ist arbeit schön.
    Doch welch ein graus, was beim Roboter kommt hinten raus, ER gar nicht kauft. Wozu auch den er kommt ja aus der Halle gar nicht raus, er ja sowieso kein Auto braucht.
    Für wen sind den nun all die schönen Sachen, die Roboter für uns machen?
    Den dank HartzIV hat ja niemand Geld dafür.
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    © Panik-Lyrik Oktober 2004
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    „Die Lösung“
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    Abends lege ich mich still hernieder, möchte sterben, immer wieder.
    Doch was für ein Graus, schon wieder wach ich morgens auf.
    Hatte mir fest vorgenommen nie auf diese Welt zurückzukommen.
    Es ist kein Leben was ich hab, so ohne Arbeit Tag für Tag.
    Nur „überleben“ möcht ich nicht.
    Was soll ich hier auf dieser Welt? Überleben, statt ein bisschen leben.
    Was soll mir denn den Mut noch geben? Es wird nur dumm herumgequatscht, an statt sich mal ein Kopf gemacht wie man es wirklich richtig macht.
    Da kommt Hartz IV das soll es richten. Dabei wär es doch sinnvoll, wenn man Hartz V gleich jetzt beschließt.
    Hartz V beschließt, das jeder sich mal gleich erschießt, der hier noch ohne Arbeit ist
    Ja so machen wird´s, es wird beschlossen, wer keine Arbeit hat, der wird erschossen.
    Hartz V, legale Sterbehilfe, werdet sehn der Wirtschaft wird´s bald besser geh´n
    Denn
    „Ich hab ja kein leben mehr, ich überlebe nur noch…..“
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    © Panik-Lyrik Oktober 2004
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    Waffen, wir brauchen einfach nur Waffe……Zitat aus dem Film
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    “Der Weg der Arbeiterklasse ins Paradies”
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    schon 1972 gedreht…..

  2. Dieser Text wird gerade durch 130 Millionen Rezeptoren Ihrer Netzhaut erfasst. Die Zellen werden dadurch in einen Erregungszustand versetzt, der sich über den Sehnerv in dem hinteren Teil Ihres Gehirns ausbreitet. Von dort aus überträgt sich die Erregung in Sekundenbruchteilen auch in andere Bereiche Ihres Grosshirns. Ihr Stirnlappen wird stimuliert. Von dort aus gehen jetzt Willensimpulse aus, die Ihr zentrales Nervensystem in konkrete Handlungen umsetzt. Kopf und Augen reagieren bereits. Sie folgen dem Text, nehmen die darin enthaltenen Informationen auf wie ein Schwamm. Nicht auszudenken, was mit Ihnen hätte passieren können, wenn dieser Text durch einen echten Text ersetzt worden wäre.
    Ich bin ein Text. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.
    Verachten Sie mich nicht.

  3. Die Brucker-Biofeedback-Methode wird zur Behandlung von Patienten mit Schädigungen des Gehirns oder des Rückenmarks eingesetzt
    ZNS-Schädigungen erfolgreich therapieren
    Mit der Brucker-Biofeedback-Methode (BBFM) werden Patienten mit Steuerungsstörungen der Muskulatur wie schwache Rumpfkontrolle, Gangstörung, Spastik und Koordinationsschwäche behandelt.
    Verloren geglaubte Bewegungen können mit einer speziellen Lerntechnik wiedererlernt werden. Foto: Orthozentrum München
    21.08.06 - Dazu gehören Schädigungen im zentralen Nervensystem, beispielsweise nach Schlaganfall, Querschnittlähmung, Schädel-HirnTrauma oder Infantiler Cerebralparese (ICP), einer Bewegungsstörung aufgrund frühkindlicher Hirnschädigungen.
    Bisher galt die Meinung, dass eine Schädigung des zentralen Nervensystems nach einer gewissen Zeit nicht mehr zu bessern sei. Sowohl in wissenschaftlichen Studien als auch durch mehrjährige Erfahrung im Orthozentrum München (Kontakt unter Tel.: [0 89] 62 11-20 71) ist inzwischen belegt, dass durch die Lerntechnik des neuromuskulären Brucker-Biofeedbacks für immer verloren geglaubte Bewegungen wiedererlernt werden können.
    Über ein speziell entwickeltes Computerprogramm werden selbst geringste Signale vom Gehirn zum Muskel auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. Der Patient, vom Kleinkind bis ins hohe Alter, lernt über diese Rückmeldung (= feedback), seine Muskulatur wieder gezielt einzusetzen. Dabei übernehmen nicht geschädigte Gehirnzellen die Aufgaben zerstörter Zellen. „Es ist, als ob unser Gehirn auf die Jagd nach intakten Nerven ginge“, so Prof. Bernard Brucker, Begründer der gleichnamigen Methode.
    Die Lerntheorie basiert auf Versuch und Irrtum
    Ein Therapieblock der Brucker-Biofeedback-Methode dauert durchschnittlich 15 Behandlungen, die ambulant durchgeführt werden. Danach muss intensiv physiotherapeutisch geübt werden, um das erreichte Steuerungssignal vom zentralen Nervensystem (ZNS) zum Muskel in funktionelle Bewegung umsetzen zu können. Durch die BBFM schafft man oft erst die zwingende Voraussetzung für eine Bewegung, sie kann aber ein nachfolgendes Muskelaufbautraining nicht ersetzen.
    Das sonst allgemein bekannte Biofeedback wird häufig bei Inkontinenzbeschwerden, Migräne, Tinnitus oder zu hohem Blutdruck angewendet. Aber auch in der Psychotherapie findet Biofeedback seit Jahren immer mehr Anerkennung und Einsatz bei Stressbewältigung, Phobiebehandlung, Angst- und Schlafstörungen oder Panikattacken.
    Die der Brucker-Biofeedback-Methode zugrunde liegende Lerntheorie ist auch als „Versuch und Irrtum – Lernen“ oder „operantes Konditionieren“ bekannt. Mit den ersten Forschungen haben Wissenschaftler Anfang der 1960er Jahre in den USA begonnen, seit 1980 ist die Methode dort als Therapie anerkannt. 2002 wurde sie vom Orthozentrum München als erste Fachklinik in Europa übernommen.

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